Category: sport und gesundheit

Was beim Muskelaufbau wichtig ist

24. April 2019 at 17:01Category:sport und gesundheit

Effektives Muskeltraining bringt einige Vorteile für den menschlichen Körper mit sich. Beim Aufbau oder bei der Neubildung vergrößern sich die Muskeln. Bei einem zielgerichteten Training werden vorhandene Fasern verdickt oder komplett neue Fasern gebildet. 
Ein sichtbarer Effekt eines solchen Trainings ist definitiv die ästhetische Veränderung, die der Körper durchlebt. Doch optimiert werden nicht nur die optischen Aspekte, sondern auch gesundheitlich kann man einige Vorteile erzielen. 
Bei einer intensiven, regelmäßigen Beanspruchung der Muskeln wird zusätzlich Fett verbrannt, da das Wachstum viel Energie benötigt. Bei einer gleichbleibenden, angemessenen Tageszufuhr an Kalorien greift der Körper auf vorhandene Fettreserven zurück, um den höheren Bedarf zu kompensieren. Dies unterstützt auf Dauer beim Abnehmen. 

Zusätzlich hilft Krafttraining mit hohen Gewichten beim Knochenaufbau. Die Muskeln wirken als eine Art Korsett, welches die Knochen schützt und stabilisiert. Außerdem üben die Muskeln bei einer starken Spannung permanente Zugkräfte auf die Knochen aus und diese mechanischen Reize regen das Knochenwachstum an. Zudem wird die Körperhaltung verbessert und dies wirkt vorbeugend beim Thema Verspannungen und Kopfschmerzen. 

Um Muskeln aufzubauen führt kein Weg am Krafttraining vorbei. Man sollte sich hierbei auch bewusst sein, dass der Körper währenddessen Anpassungsprozesse durchführt, um sich auf die neue, stärkere Belastung einzustellen. Deswegen ist es wichtig, ihn ständig zu fordern und über die ihm bekannten Grenzen hinaus zu gehen. Die Muskeln sollten mit hohen Intensitäten und Umfängen bis zur Ermüdung trainiert werden, um das Maximum zu erzielen. Hilfreich ist es hierbei einen Trainingsplan zu haben und seine Fortschritte aufzuzeichnen. Nur so lässt sich das Training besser strukturieren und im Nachhinein analysieren. Auf diese Weise ist es leichter, eventuelle Veränderungen in der Routine durchzuführen, falls der Muskelaufbau über längere Zeit stocken sollte.
Genauso wichtig wie das Training selbst sind auch die Ruhepausen dazwischen. Die beanspruchte Muskulatur braucht Zeit, um regenerieren zu können. Empfohlen werden hier zwei bis vier Tage. Bei Nichteinhaltung dieser Pausen wirkt sich das auf Dauer kontraproduktiv aus. 
Die Regelmäßigkeit des Trainings ist wichtig, um dauerhafte Erfolge erzielen zu können. Trainiert werden sollte mindestens zwei Mal die Woche. Die Übungen sollten vom Gewicht her so gewählt sein, dass acht bis zwölf Wiederholungen machbar sind. Hier ist es wichtig, zu schätzen und auszuprobieren oder einen Trainer zur Hilfe hinzuziehen. Alle sechs bis acht Wochen sollten außerdem die Trainingsreize geändert werden, indem beispielsweise Übungen ausgewechselt werden. Nur so kann der Körper immer gefordert werden. 

Beim Muskelaufbau geht der sportliche Aspekt Hand in Hand mit der richtigen Ernährung. Damit der Körper Muskeln aufbauen und beibehalten kann, benötigt er in hohen Mengen Eiweiß beziehungsweise Proteine. Diese bestehen aus kleinen Bausteinen, den Aminosäuren. Diese kann der Körper jedoch nicht selbst herstellen und somit ist er nicht in der Lage, Eiweiß dauerhaft im Körper einzulagern. Somit ist es wichtig, Eiweiß gerade nach dem Training zuzuführen, damit der Muskelaufbau optimal unterstützt wird. Proteine sind vermehrt in ungesüßten Milchprodukten, in Eiern, Fisch und Fleisch enthalten. Dies kann noch ergänzt werden durch Eiweißshakes, denn diese enthalten viele proteinogene Aminosäuren
Zudem sollte eine kohlenhydratarme Diät während dem Muskelaufbau vermieden werden, da die Gefahr besteht, dass Muskeln abgebaut werden.

Alternative für Sportler – Die E-Zigarette

15. November 2018 at 23:54Category:sport und gesundheit

Ist die E-Zigarette wirklich gesünder als normale Zigaretten?

Die E-Zigarette wird bei Rauchern in Deutschland immer beliebter. Stellt sie doch eine kostengünstige Alternative zu Zigaretten dar. Zudem sind verschiedene Geschmackssorten bei E-Zigaretten möglich und dieser kann individuell zusammengemischt werden.

Im Vergleich zur klassischen Zigarette bietet die elektrische Zigarette viele Vorteile. Doch wie sieht es eigentlich im Hinblick auf die Gesundheit aus? Sind E-Zigaretten gesünder und welche Risiken bestehen?

Hier erfahren Sie nun die unterschiedlichen gesundheitlichen Einflüsse und welche Auswirkungen diese auf den Körper haben.

Zigarette gesundheitsschädlich

Das Zigaretten sehr gefährlich für die Gesundheit sind sollte jedem bekannt sein. Zwar verschwieg die Tabakindustrie die schädliche Wirkung der Zigarette jahrzehntelang und zu Beginn der Einführung wurde sogar noch behauptet mit dem Rauch können Lungenkrankheiten geheilt werden. Doch heutzutage gibt es genügend Studien die klar aufzeigen, dass die Zigarette das Krebsrisiko steigert und im Allgemeinen sehr viele negative Einflüsse auf die Gesundheit hat.

Dennoch gibt es überzeugte Raucher, die vom Nikotin abhängig sind. Sie schaffen es nicht sich von der Sucht zu lösen und müssen zur Zigarette greifen, um die Sucht nach dem Nikotin zu befriedigen. Zahlreiche „gesunde“ Alternativen wie das Nikotinpflaster bringen nicht die gewünschte Befriedigung.

Wie sieht es allerdings mit der E-Zigarette aus und kann diese eine gesunde Alternative darstellen?

Der Inhalt der E-Zigarette

Bei der E-Zigarette wird kein Tabak verbrannt, der für einen Großteil der schädlichen Eigenschaften verantwortlich ist. Das Nikotin wird über einen Dampf aufgenommen. Der Dampf ist der gleiche, wie er auch in der Disko bei Nebelmaschinen vorzufinden ist.

Damit entfallen einige der negativen Eigenschaften des Rauchens, die vor allem auf die Giftstoffe im Tabak zurückzuführen sind. Auf der anderen Seite wird immer noch die Sucht nach dem Nikotin befriedigt, sodass der Raucher komplett von Tabakzigaretten auf die E-Zigarette umsteigen kann, ohne Entzugserscheinungen zu erleben.

Die gesundheitlichen Auswirkungen der E-Zigarette

Eine finale Aussage darüber zu treffen, wie schädlich E-Zigaretten sind ist kaum zu treffen. Durch die Neuheit der Geräte gibt es noch keine Langzeitstudien und viele Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Dennoch kommen fast alle Studien zu dem Ergebnis, dass auch bei der E-Zigarette zahlreiche Giftstoffe vorhanden sind. So werden durch den Rauch zum Beispiel Formaldehyd, Nitrosamine und Diethylenglykol aufgenommen.

Beim Tabakrauch sind es allerdings über 4000 verschiedene Giftstoffe die nachgewiesen werden konnten. Zwar ist die genaue Zahl der Schadstoffe bei E-Zigaretten nicht bekannt und variiert stark je nach Aroma, dennoch kommen die Studien zu dem Ergebnis, dass die E-Zigarette weniger schädlich ist als die Tabakzigarette.

Für den Konsumenten bedeutet dies allerdings nicht, dass die E-Zigarette harmlos ist. Denn durch die Schadstoffe wird der Körper dennoch geschädigt. Der Dampf reizt zudem die Atemwege und ob er krebserregend ist muss erst noch in Langzeitstudien nachgewiesen werden.

Im Vergleich zu Tabakzigarreten zeigt sich allerdings, dass der Dampf wesentlich harmloser ist als der Zigarettenqualm. Für Passivraucher ist der Dampf weit weniger gefährlich. Enthält der Tabakqualm doch Feststoffe, die bei dem Dampf nicht entstehen.

Insgesamt ist die elektrische Zigarette gesünder als die Tabakzigarette, dennoch fehlen einige Langzeitstudien um die wirklichen Auswirkungen des Dampfes aufzeigen zu können. Am Gesündesten ist es also weiterhin auf jegliche Art des Rauchens zu verzichten.

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